Geschwister vorbereiten

Teil 3: Geschwister für die Zukunft vorbereiten und für die FBC-Gemeinde gewinnen

 

I. Das einzige biblische Modell ist die örtliche FBC-Gemeinde

Es muss hier nochmals deutlich wiederholt werden, dass die Bibel keinerlei Allianzen und Zusammenschlüsse zwischen Gemeinden kennt.

Daher soll hier noch einmal eine Abhandlung von William MacDonald abgedruckt werden. Mit freundlicher Genehmigung vom CLV Verlag.
1. Exkurs über die Selbständigkeit der Ortsgemeinde (von W. MacDonald)
Das Beratungsgremium in Jerusalem scheint auf den ersten Blick eine Art konfessionelles höchstes Gericht gewesen zu sein. Doch die Tatsachen lagen anders. Jede Ortsgemeinde in der ersten Christenheit war unabhängig, das heißt, sie bestimmte über sich selbst. Es gab keinen wie auch immer gearteten Gemeindebund, der eine zentrale Vollmacht über sie gehabt hätte. Es gab keine Konfessionen und daher auch keine konfessionellen Hauptquartiere. Jede Ortsgemeinde war direkt dem Herrn verantwortlich. Dies wird in Offenbarung 1,13 dargestellt, wo man den Herrn inmitten von sieben goldenen Leuchtern stehen sieht. Diese erscheinen für die sieben Gemeinden Kleinasiens. Wichtig ist hier, dass es keine Verwaltungs- und Herrschaftseinrichtung gab, die zwischen den einzelnen Gemeinden und dem großen Haupt der Gemeinden selbst stand. Jede Gemeinde wurde direkt durch Ihn beherrscht. Warum ist das so wichtig?

Erstens wird so die Ausbreitung von Irrtümern verhindert. Wenn Gemeinden unter einer gemeinsamen Kontrollinstanz stehen, dann können die Kräfte des Liberalismus, des Rationalismus und anderer Irrlehren die gesamte Gruppe dadurch erobern, indem sie einfach das zentrale Hauptquartier und die konfessionellen Bildungseinrichtungen besetzt. Wo die Gemeinden jedoch unabhängig sind, muss der Kampf vom Feind gegen eine große Anzahl unabhängiger Einheiten geführt werden.

Zweitens ist die Selbständigkeit der Ortsgemeinde ein wichtiger Schutz, wenn ein feindliches Regime an der Macht ist. Wenn die Gemeinden vereinigt sind, kann eine totalitäre Macht sie leicht beherrschen, indem sie die wenigen Leiter im Hauptquartier kontrolliert. Wenn die Gemeinden sich jedoch weigern, irgendeine zentrale menschliche Autorität anzuerkennen, dann können sie in Zeiten der Unterdrückung einfacher im Untergrund verschwinden.

Viele Regierungen heute, ob es sich nun um Demokratien oder um Diktaturen handelt, versuchen, die Vereinigung von kleinen, unabhängigen Gemeinden in Gang zu bringen. Sie sagen, dass sie nicht mit einer großen Anzahl von kleinen Ortsgemeinden zu tun haben wollen, sondern mit einem zentralen Ausschuss, der sie alle vertritt. Freie Regierungen unterstützen diese Vereinigungen, indem sie ihnen gewisse Vorrechte erteilen. Andere Regierungen versuchen, die Vereinigung durch Gesetze zu erzwingen, wie Hitler das im Dritten Reich getan hat. In jedem Falle verlieren die Gemeinden, die dem Druck nachgeben, ihren schriftgemäßen Charakter sowie ihre Fähigkeit, dem Modernismus zu widerstehen und in Zeiten der Verfolgung die Gemeinde im Geheimen weiterzuführen.

Einige möchten einwenden, dass die Gemeinden in der Apostelgeschichte eben doch einer Zentralautorität unterstanden, nämlich dem Rat in Jerusalem, über den wir soeben nachgedacht haben. Doch eine sorgfältige Analyse des Abschnittes wird zeigen, dass dies nicht eine offizielle Einrichtung war, der bestimmende Funktionen zukamen. Es war einfach eine Versammlung von Aposteln und Ältesten, um einen Rat zu erteilen. Der Rat forderte die Männer von Antiochien nicht auf, zu kommen, sondern diese hatten sich entschieden, die Männer in Jerusalem um Rat zu fragen. Die Entscheidung des Rates war für die Gemeinden nicht bindend, sondern einfach eine erklärte Einsicht, zu dem die gesamte Gruppe gekommen war.

Die Geschichte der Kirche spricht für sich selbst. Wo immer Gemeinden unter eine Zentralverwaltung gestellt wurden, wurde ihr Niedergang beschleunigt. Das reinste Zeugnis für Gott ist von den Gemeinden aufrecht erhalten worden, die sich außerhalb menschlicher Herrschaft bewegen.

 
2. Entscheidung
Die Verführung in der Endzeit wird so fein und raffiniert sein, dass viele Christen darauf hineinfallen werden. Wie im „Dritten Reich“, in Russland und in China jetzt, wo es zwei Arten von Kirchen gibt, wird es zwei verschiedene Richtungen geben: einerseits den Leib Christi und anderseits die Ökumene.

Der Leib Christi ist die Einheit der wahren Christen, die deshalb Wirklichkeit ist, weil alle Christen zu Jesus Christus hinzugefügt wurden.
Die Ökumene ist eine auf menschlicher Basis und auf Kosten der Wahrheit errichtete „Einheit“.

Bei den Kirchen und Gemeinden, die zur Ökumene gehören oder mit ihr sympathisieren, werden Christen niemals reines Wort Gottes zu hören bekommen, sondern immer nur eine Botschaft, die dem Zeitgeist angepasst ist.
Im Leib Christi, der sich zur konfessionslosen Gemeinde entwickeln muss, wird der gesamte Ratschluss Jesu gelehrt. Dafür aber wird die FBC-Gemeinde verfolgt werden, ähnlich wie die Hugenotten oder die Waldenser – oder wie heute unsere Glaubensgeschwister in Mexiko, China, Nordkorea oder im Iran und allen muslimischen Ländern.

Jesus hatte einmal gesagt:
„...und ihr werdet von allen gehasst werden um Meines Namens willen.“
Lk 21,17
„Wenn euch die Welt hasst, so wisst, dass sie Mich vor euch gehasst hat.“
Joh 15,18
„Gedenkt an das Wort, das Ich zu euch gesagt habe: Der Knecht ist nicht größer als sein Herr. Haben sie Mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen; haben sie auf Mein Wort [argwöhnisch] Acht gehabt, so werden sie auch auf das eure [argwöhnisch] Acht haben.“ Joh 15,20

Mithin wird es die größte Prüfung sein, wenn man unter Druck gezwungen sein wird, sich zu entscheiden, ob man Jesus Christus verleugnet oder ob man Ihm treu bleibt – auch auf die Gefahr hin, dass die eigenen Kinder oder andere Familienangehörige sterben müssen.


Folgende Worte Jesu erklingen diesbezüglich absolut hart:
 
„Wenn jemand zu Mir kommt und hasst (»Hassen« bedeutet hier kein bösartiges Gefühl, sondern ein Verschmähen bzw. Zurückstellen um des Herrn willen) nicht seinen Vater und seine Mutter, seine Frau und Kinder, Brüder und Schwestern, dazu aber auch sein eigenes Leben, so kann er nicht Mein Jünger sein.“ Lk 14,26

Gott hat Kinder, aber keine Enkelkinder. Und im Hinblick auf die Ewigkeit ist es bedeutend, ob Er wirklich mein Herr und Heiland ist oder nicht.

Besonders schwierig wird die Prüfung sein, wenn sich der Antichrist oder das antichristliche System als wohlwollend und freundlich geben.


 

II. Was wir tun können

Primär wollen wir FBC-Gemeinden bauen, die zu einer Hausgemeinde werden können. Das heißt, so lange wir keine Verfolgung miterleben müssen, haben wir damit geistlich gesunde FBC-Gemeinden gebaut; aber falls es doch zu intensiver Christenverfolgung hier in Europa kommt, dann sind die Gläubigen auch dafür bereit.

Nun stehen ja nicht alle in einer Gemeindegründungsarbeit oder wollen FBC-Gemeinden gründen. Die meisten endzeit-bereiten Geschwister sind in einer bibeltreuen Gemeinde zuhause, die sich wahrscheinlich noch nicht einmal mit den Gedanken befasst, dass sie womöglich eines Tages in den Untergrund gehen muss.

Auch die damaligen Gläubigen im Dritten Reich wussten nicht, was auf sie zukommt. Damals ging ein Riss durch alle Kirchen und Gemeinden. So gab es Gläubige, die sich der Kontrolle durch den Staat unterwarfen, aber auch Gläubige, die beschlossen, sich privat zu versammeln.

Die Trennung erfolgt heutzutage viel subtiler. Die Gläubigen werden mit Gehirnwäsche darauf eingespielt, gerne zur Ökumene gehören zu wollen. Samt ihren Irrlehren. Dies kann aber nur da erfolgen, wo man nicht mehr klar in der gesunden Lehre bleibt.

Von daher haben wir heute folgende Gläubige:
  1. Christen, die ganz bewusst FBC-Gemeinden gründen und aufbauen wollen.
  2. Christen, die in einer gesunden Gemeinde tätig sind, die aber mit dafür Sorge tragen wollen, dass ihre Gemeinde eine FBC-Gemeinde bleibt oder sogar wird.
  3. Christen, die zwar endzeitbereit sind, aber die noch nichts von der Thematik der „zukünftigen Hausgemeinde“ gehört haben – oder nur im Ansatz, aber sich nichts darunter vorstellen können.
  4. Christen, die aus den unterschiedlichsten Gründen überhaupt nicht bereit für die Endzeit und für eine Verfolgung sind. Gründe dafür können folgende sein:
 
o Sie sind noch jung im Glauben.
 
o Sie werden nicht im ganzen Ratschluss Gottes unterrichtet (Apg 20,27) und erkennen daher nicht die Zeichen der Zeit.
 
o Sie vermeiden gewisse Themen, weil diese für sie zu hart sind.
 
o Sie sind zwar äußerlich Geschwister, aber sie wurden nie wiedergeboren.
 

 
Dann gibt es Christen, die sich bewusst gegen warnende Stimmen wenden, gegen Geschwister, die wie die Propheten im alten Israel warnten. Solche wollen oft wichtige und grundlegende Wahrheiten nicht akzeptieren.

Weitere Christen sind falsche Propheten, Hirten und Lehrer und sind von daher naturgemäß auf sich selbst ausgerichtet.
Weitere zahllose Christen laden sich Lehrer auf, nach dem ihnen die Ohren jucken, oder folgen falschen Hirten und Propheten.

Hinzu kommen die „Wellness-Christen“ (wie ein Bruder es ausdrückte). Damit sind Christen gemeint, die spektakuläre Wunder, Heilungen und Dämonenaustreibungen als „Event“ erleben wollen. Wohlfühlen wird bei ihnen zur obersten Maxime erhoben. Da gibt es auch die, die den Glauben und das Gemeindeleben als Spaß und als Wohlfühl-Veranstaltung ansehen, ohne geistliche Tiefe und Nachhaltigkeit.
Wer da mit Begriffen wie Sünde, Verlorenheit, Verfolgung, Buße, Keuschheit, Bibel(erkenntnis) kommt, wird schnell als Außenseiter und Spaßverderber gebrandmarkt, ausgegrenzt und als „gefährlicher Fundamentalist“ stigmatisiert.

Die Christen, die endzeitbereit sind, sind nicht in der Überzahl und werden es nie sein. Trotzdem stehen wir in der Verantwortung, dass uns die Geschwister nicht egal sein dürfen.

Mit klugem und nicht übereiltem Vorgehen haben wir viel gewonnen. Dazu ein negatives Beispiel aus dem Jahr 1523:
 
In diesem Jahr gab es durch ungeduldige Gläubige eine verhängnisvolle Plakataufhängung in ganz Frankreich, die bis in des Königs Schloss hinein reichte. Der Inhalt war gegen die katholische Messe gerichtet. Anstatt die Menschen aufzurütteln und eine Erweckung herbeizuführen, gab es eine noch massivere Verfolgung gegen die echte Gemeinde.

Darum sollten wir das Froschprinzip auch in positiver Weise anwenden. Aber ohne Manipulation, und in dem Sinne, dass man Dinge/Lehrinhalte nur in dem Maße weitergibt, wie sie von den Gläubigen auch ertragen werden können (Joh 16,12).
Geschwister, die an die grundlegenden Wahrheiten herangeführt werden sollen, müssen in Geduld und mit viel Liebe unter Gebet behandelt werden.
Manchmal müssen Abstufungen gemacht werden. Was für mich selbst leichte Kost ist, kann für einen anderen zu schwer sein.
Dann gibt es Christen, die wissen nicht, welch ein Segen es mit sich bringt, tiefer in das Wort Gottes einzudringen.

Dann kommt es auch darauf an, wen man mit welchen Gedanken konfrontieren kann. Es besteht sonst die Gefahr, als „Spinner“, der unter Verfolgungswahn leidet, verleumdet zu werden.

In Gesprächen und im Austausch, persönlich unter vier Augen oder öffentlich (z. Bsp. im Bibelkreis), ist es zunächst wichtig, die Geschwister schonend mit wenigen Bemerkungen auf das Anliegen aufmerksam zu machen. Es gilt, zu sehen, wie weit sie innerlich bereit dazu sind.

Das Auslegen und Verbreiten von Literatur in einer Gemeinde oder Kirche muss mit Bedachtsamkeit und ohne Druck vor sich gehen.

Es braucht viel Geduld und Langatmigkeit. Auch wenn sich zunächst nichts ergibt, so kann die Frucht eines Gesprächs später zum Tragen kommen. Wie oft hat unser Herr sehr viel Geduld mit uns gehabt. Haben auch wir Geduld mit unseren Geschwistern!

Da, wo es in Gemeinden kälter wird, werden Geschwister, die sich erkaltet fühlen, sich zu denen hin ausstrecken, die geistlich und geschwisterlich erwärmend sind. Dies war schon sehr oft der Fall.

Es lohnt sich, das Buch von Broadbent durchzulesen und zu erkennen, dass sich zu gegebener Zeit immer eine dem Herrn treue Schar absonderte.
Als schon sehr früh der heidnische Bilderdienst in die Kirche eindrang (die Mutter Konstantins fing wohl damit an), gab es einen Überrest (also nicht die große Schar), der ein geheiligtes und gottgeweihtes Leben führte und nicht mitmachte.
Diesen Überrest gab es die ganzen Jahrhunderte hindurch.

Wir müssen für die Geschwister beten, die nicht bereit sind, zum Überrest zu gehören. Und wenn wir ihnen begegnen, dann müssen sie in Liebe, Geduld und Demut unsererseits die Wahrheit erfahren. Ob sie diese nun annehmen wollen oder nicht, ist dann nicht mehr unsere Verantwortung. Wir sind Boten, die eine Nachricht weiterzugeben haben, und keine Verkäufer, die ihre Ware unbedingt loswerden müssen.

 

III. Das Land ist still! Gegen ein immer seichteres Christentum, von Theo Lehmann

DAS LAND IST STILL … – bis auf ganz wenige. Noch nie gab es – weltweit betrachtet – so viele christliche Märtyrer wie heute. Noch nie haben so viele Christen für ihren Glauben mit ihrem Leben bezahlt. Noch nie gab es eine so weltweite, zunehmende Christenverfolgung. In dieser Hinsicht leben wir in Deutschland wie auf einer Insel der Seligen. Noch wird bei uns keiner, der sich als Christ bekennt, an die Wand gestellt. Noch praktizieren wir ungestört unsere christliche Aufkleberkultur. Noch ist der Fisch am Autoheck unser geheimes Erkennungszeichen – und nicht der staatlich verordnete Aufnäher zur Kennzeichnung ausgegrenzter Christen, wie seinerzeit der gelbe Davidsstern für die Juden.
Noch ist alles still. Die Situation kommt mir bekannt vor. Zur DDR-Zeit, als es unterirdisch überall brodelte, sang Wolf Biermann ein Lied, in dem er den äußeren Anblick der DDR beschrieb. Und dann, plötzlich, schrie er unter Aufbietung aller stimmlichen Kräfte mit ohrenbetäubender Lautstärke den Satz: „Das Land ist STILL!“

Christsein – nicht mehr „cool“

Ja, Freunde, noch tanzen wir auf unseren christlichen House-Parties, während der Leib des Christus in anderen Ländern aus tausend Wunden blutet. Noch verkaufen wir das Christentum unter dem billigen Slogan: „Christsein ist cool!“ Aber was machen wir, wenn eines Tages Christsein nicht mehr cool ist, sondern eine heiße Angelegenheit wird? Ich frage mich, wie lange wir uns dieses läppische Jesus-Getändel und dieses traumtänzerische Christentum noch leisten können, leisten wollen. Während in anderen Ländern christliche Frauen versklavt und vergewaltigt werden, spreizen bei uns die Mädels auf der Bühne ihre Beine und präsentieren uns ihren gepiercten Bauchnabel, alles „für den Herrn“, ich weiß schon. Ich weiß aber auch, was die Herren in den ersten Reihen von diesem Anblick halten.
Während woanders Christen unter der Folter schreien, leiern wir im Dreivierteltakt bis zum Umfallen (im wahrsten Sinne des Wortes) diese nichts sagenden Chorusse, in denen wir uns, sicher im Gemeindesaal sitzend, auffordern, auf den Straßen zu tanzen. Wer kann von dieser seichten Kost leben, wenn er nicht mehr im Gemeindesaal, sondern in einer gemeinen Gefängniszelle sitzt? Wenn nicht mehr fröhlich getanzt, sondern fies gefoltert wird? Wie sollen die jungen Christen, die wir mit coolen Kurzpredigten unterfordern und unterernähren, sich einmal bewähren, wenn es hart auf hart kommt?


Christsein ist gefährlich

Oder denken wir etwa, die weltweite Christenverfolgungswelle wird ausgerechnet um das liebe „old Germany“, die Insel der Seligen, einen Bogen machen? Wir haben wohl vergessen, was Paulus (aus dem Gefängnis!) geschrieben hat: „Alle, die gottesfürchtig leben wollen in Christus Jesus, müssen Verfolgung leiden“ (2Tim 3,12).
Ich genieße es voll Dankbarkeit, dass ich nach den DDR-Jahren in einem freien, demokratischen Land leben darf, in dem ich wegen meines Glaubens an Jesus weder diskriminiert noch verfolgt werde. Aber ich sehe das als eine Atempause an, die Gott uns gönnt – zum Luftholen. Denn dass das alles immer so friedlich bleiben wird, wird mir angesichts der Entwicklung in der Welt immer unwahrscheinlicher. Wir sollten die Atempause benutzen, um uns auf die Zeiten vorzubereiten, in denen Christsein nicht mehr „geil“, sondern gefährlich ist. Was wir brauchen, sind bibelfeste und notfalls auch feuerfeste, KZ-fähige Christen.

 

IV. Einladung zum Abschluss

Früher oder später muss sich jeder entscheiden, ob er mit der religiösen Masse mitschwimmt, oder ob er sich absondert.
Sie können warten, bis es richtig losgeht, wo man nur noch nach links oder rechts kann. Oder Sie entscheiden sich bereits heute und bereiten sich darauf vor. Weise Christen in China hatten viele Jahre vor der Kulturrevolution angefangen, die Gläubigen auf die Hauskirchen vorzubereiten.

Und heute können Sie wählen: Entweder sie schließen sich später, mehr oder weniger unvorbereitet, einer FBC-Gemeinde an, die zur Hausgemeinde wurde (falls Sie eine finden sollten), oder Sie können jetzt schon mithelfen, eine FBC-Gemeinde mit aufzubauen, die fähig sein wird, eine Hausgemeinde zu werden.

Denn in einer FBC-Gemeinde werden Sie am ehesten auf die Endzeit vorbereitet – eher als in einer liberalen ökumenisierten Gemeinde.
 
 
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Juli 2017

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