QuizAntwortbogen

Zuerst lesen Sie die Auflösung und bei jeder Frage können Sie individuell zur Bibelfundierten Erklärung klicken.


Frage 1:
Was schrieb Paulus in einem der Briefe?
a)    „Lasst euch versöhnen mit Gott!“.
b)    „Schließt Freundschaft mit Gott!“.

Richtig ist hier Antwort „a“.
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Frage 2:
Der Anfang der Erkenntnis ist
a)    die Freundschaft Gottes.
b)    die Furcht des Herrn.

Richtig ist hier Antwort „b“.
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Frage 3:
Was ist bedeutender?
a)    Meine Erfahrungen die ich mit Jesus mache
b)    Das was die Heilige Schrift die Bibel sagt.

Richtig ist hier Antwort „b“.
Zur Erklärung



Frage 4:
Gott hat
a)    sein Wort dem Menschen diktiert und es ist für alle Zeiten und Kulturen
unwandelbar und verbindlich.
b)    durch die Bibel dafür gesorgt, das wichtige Wahrheiten vermittelt werden.
Herauszufinden, wie sie gerade in unsere Zeit hinein passen, ist unsere Aufgabe.

Richtig ist hier Antwort „a“.
Zur Erklärung



Frage 5:
Durch Jesus Christus
a)    kann ich ein neues erfülltes Leben anfangen und mir wird noch meine Schuld vergeben.
b)    habe ich Frieden mit Gott, weil mir meine Sünden vergeben werden und erhalte durch
die Nachfolge ein erfülltes Leben.

Richtiger ist hier Antwort „b“.
Zur Erklärung



Frage 6:
Die christliche Gemeinde wurde
a)    für den Menschen und zur Erfüllung seiner Bedürfnisse geschaffen.
b)    für Gott geschaffen, um Ihn zu verherrlichen und für Christus um Ihn zu dienen.

Richtig ist hier Antwort „b“.
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Frage 7:
Mein Handeln als Christ in Dingen wie Evangelisation und Gemeindebau
a)    richtet sich konsequent an der Offenbarung der Bibel aus.
b)    orientiert sich danach, was für Jesus am besten wirkt und Erfolg verspricht und hat.

Richtig ist hier Antwort „a“.
Zur Erklärung



Frage 8:
Eine Wiederherstellung der Gemeinschaft mit Gott erhalte ich
a)    dass ich durch Buße und demütiger Bitte den Heiligen Geist empfange, der meinem Geist sagt, dass ich ein Kind Gottes bin.
b)    indem ich zu einem Leben für Gott im Reich Gottes gerufen werde und diesem Aufruf mit aller Ernsthaftigkeit, mit Hilfe des Heiligen Geistes, nachkomme.

Richtiger ist hier Antwort „a“.
Zur Erklärung



Frage 9:
Das Reich Gottes wird aufgebaut
a)    indem wir Reich Gottes bauen und Jesus eine veränderte Welt übergeben und er sie nur noch in Besitz nehmen muss.
b)    nachdem die Entrückung und die Herrschaft des Antichristen über die 7 Jahre stattfanden und Er den Antichristen und seine Armeen vernichtet.

Richtig ist hier Antwort „b“.
Zur Erklärung



Frage 10:
Die beiden Vergleiche „schmale Weg - enge Pforte“, kontra „breiter Weg - weite Pforte“
a)    stellen „Christentum“ kontra „Welt“ dar.
b)    sind für Christen gedacht.

Richtiger ist hier Antwort „b“.
Zur Erklärung



Frage 11:
Jesu Gegenwart und Wachstum im Glauben
a)    intensiviere ich durch christliche Techniken und Übungen wie Hingabe, Versenkung, Gebetsformeln, Atemgebete oder über die Vorstellungskraft.
b)    erlebe ich durch Heiligung und Jesu Versprechen, dass Er bei mir ist.

Richtig ist hier Antwort „b“.
Zur Erklärung



Frage 12:
In unserer aktuellen heutigen Zeit lass ich Gott am besten zu mir sprechen und erfahre seinen
Willen, wenn ich
a)    mich beim Beten unter Seinem Schutz innerlich leer mache und dann intensiv lausche.
b)    darum bete, dass ER mich beim Bibellesen leitet und durch die Bibel zu mir redet.

Richtig ist hier Antwort „b“.
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Antwort zu Frage 1
Im zweiten Brief an die Korinther in Kapitel 5 Vers 20 heißt es:
So sind wir nun Botschafter für Christus, und zwar so, dass Gott selbst durch uns ermahnt; so bitten wir nun stellvertretend für Christus: Lasst euch versöhnen mit Gott!

Und wenige Verse vorher heißt es in den Versen 10+11:
Denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl des Christus offenbar werden, damit jeder das empfängt, was er durch den Leib gewirkt hat, es sei gut oder böse.
In dem Bewusstsein, dass der Herr zu fürchten ist, suchen wir daher die Menschen zu überzeugen, Gott aber sind wir offenbar; ich hoffe aber auch in eurem Gewissen offenbar zu sein.

Dies ist mit die grundlegende Basis überhaupt. In unserer neueren Zeit wird die christliche Lehre in Kirchen, Büchern und christlichen Medien unterschwellig vermittelt, dass wir nicht wirklich Versöhnung brauchen.

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Antwort zu Frage 2
Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis; nur Toren verachten Weisheit und Zucht!
Sprüche 1,7

Ein weiteres Problem in unserer heutigen Zeit ist die fehlende Gottesfurcht, d.h. die Ehrfurcht vor dem HERRN, die Scheu davor, Gott durch Sünde herauszufordern.

Ein Anzeichen dafür war der Erfolg eines christlichen Buches das mit einer Auflage von mehr als 10 Millionen und Übersetzungen in 34 Sprachen zum Bestseller wurde. Die Botschaft vom „liebenden Gott“ ist gut angekommen und wurde kaum hinterfragt.
Der Autor selbst glaubt nicht an den Sühnetod Jesu für die Sünden der Welt sondern an die Allversöhnungslehre, (alle Menschen kommen durch den Kreuzestod in den Himmel, auch wenn sie Jesus abgelehnt haben), die im Buch auch deutlich hervorgehoben wird.

Der Erfolg des Buches spricht Bände. Nicht nur, dass die Menschen das Buch gerne lesen. Auch, dass andere den Bestseller gerne verkaufen - gerade in christlichen Shops.

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Antwort zu Frage 3
Der Schwerpunkt liegt hier auf das Wort „bedeutender“.

Erfahrungen mit Jesus sind nicht unwichtig. Es sind z.B. Eben-Eser-Steine (bed. »Stein der Hilfe«) in unserem Leben, die uns immer wieder an Gottes Führung erinnern (1.Sam.7,12). Aber sie müssen mit der Bibel und ihrem Kontext übereinstimmen.
In der Bibel heißt es, dass der Teufel sich als Engel des Lichts ausgibt und versucht die Christen durch eine falsche Lehre und durch angebliche Erfahrungen mit Gott zu täuschen.
Die Bibel ist unser Maßstab, ob unsere Erfahrungen auch wirklich echt sind, oder ob es nicht ein falscher Jesus ist. Jesus selbst hat gesagt, dass falsche Chriestusse und falsche Hirten (Lehrer, Prediger) kommen werden.
Anhand der Bibel können wir beurteilen was echt ist. Und dann mache ich auch echte Erfahrungen mit Jesus.

Übrigens: So manch Einer mag protestieren, ob es nicht unverschämt ist so prüfend ins Detail zu gehen.
Nun, die Beröa wurden nicht getadelt, sondern dafür noch gelobt, dass sie alles anhand der Schrift prüften, was die Apostel lehrten (Apg.17, 11).

Heutzutage lassen sich leider viele Christen emotional von einer Predigt mitreißen und schlucken einfach alles was ihnen erzählt wird, ohne das sie auch beim Hören prüfen, ob das auch wirklich stimmt was gepredigt wird.

Daher auch die Ermahnungen in folgenden Bibelstellen:
Prüft euch selbst, ob ihr im Glauben seid; stellt euch selbst auf die Probe! Oder erkennt ihr euch selbst nicht, dass Jesus Christus in euch ist? Es sei denn, dass ihr unecht wärt!
2.Korintherbrief. 13,5
Prüft also, was dem Herrn wohlgefällig ist,
Epheserbrief. 5,10
sondern so wie wir von Gott für tauglich befunden wurden, mit dem Evangelium betraut zu werden, so reden wir auch - nicht als solche, die den Menschen gefallen wollen, sondern Gott, der unsere Herzen prüft.
1.Thessalonicherbrief 2,4
Geliebte, glaubt nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind! Denn es sind viele falsche Propheten in die Welt ausgegangen.
1.Johannesbrief 4,1

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Antwort zu Frage 4
Der Haken hängt bei der Formulierung: „in unsere Zeit hinein passen“.

Gottes Wort ist absolut unwandelbar und ein fester Maßstab seit tausenden von Jahren.
Gott ändert sich nicht und seine Pläne überdauern Raum und Zeit.
Auch seine Gesetze und Richtlinien gelten nicht nur für die jetzige, sondern auch für die unsichtbare Welt.
Die Ausdrucksform „gerade in unsere Zeit hinein passen“ macht hier den Unterschied aus.
Unsere menschliche Welt mit ihren Maßstäben und Normen (z.B. heute IN – morgen OUT) bieten keine festen Halt, sondern macht die Menschen nur noch mehr kaputt und leer.

Im Römerbrief 12,2 schreibt Paulus:
Und passt euch nicht diesem Weltlauf an (Andere Übersetzung: Und lasst euch nicht dieser Weltzeit gleichförmig machen), sondern lasst euch [in eurem Wesen] verwandeln durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Willed Gottes ist.

John MacArthur schreibt in der Studienbibel:
»Anpassen« spricht vom Annehmen einer äußeren Erscheinung, die etwas widerspiegelt, was innerlich nicht vorhanden ist, also eine Art Maskerade oder Schauspielerei. Die Form des Wortes impliziert, dass dies bei den Lesern bereits der Fall war. So ermahnt sie Paulus, diesem Prozess Einhalt zu gebieten. diesem Weltlauf. Oder »Zeitalter«. Das bezieht sich auf die Glaubens- und Wertesysteme – oder den Zeitgeist – der jeweiligen Zeit und Mode der Welt. Diese Summe zeitgemäßer Denkweisen und Werte bildet die moralische Atmosphäre unserer Welt und wird stets von Satan beherrscht (vgl. 2Kor 4,4).

Walvoord schreibt:
Als erstes gebietet Paulus seinen Lesern: Stellt euch nicht dieser Welt (aiOni, "Zeitalter") gleich (wörtlich: "seid nicht gleichgestellt"; dieser griechische Begriff steht im Neuen Testament nur noch in 1Pet 1,14). Die Christen sollen ihr Leben nicht an den Maßstäben "dieser gegenwärtigen, bösen Welt" (Gal 1,4; vgl. Eph 1,21) ausrichten. Deshalb fordert der Apostel sie auf: Sondern ändert euch (im Griechischen ein Imperativ Präsens Passiv) durch Erneuerung eures Sinnes.

Weil Gottes Wort unwandelbar ist, bietet es immer und überall einen festen Wert. Leider möchten Viele Geschwister dies nicht. Oder es wurde ihnen nicht ordnungsgemäß gelehrt.

Und oft stecken gute Absichten dahinter. Sie möchten vielleicht nicht als unmodern erscheinen und andere Menschen für Christus gewinnen oder sie möchten zeigen, dass Christen nicht langweilig sein können.
Aber Ungläubige sehen keine Veranlassung dazu ihr Leben ändern zu müssen, wenn wir Christen ihnen gleich sind und behaupten in den Himmel zu kommen.

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Antwort zu Frage 5
Das Wort „und“ in der möglichen Antwort „a“ ist das, der auch ausmacht, ob ich die Ewigkeit bei Gott verbringe.

Jesu Tod für meine Sünden bildet die absolute Voraussetzung um mit Gott Frieden zu bekommen. Sündenvergebung und Frieden mit Gott bilden keinen „Zusatzbonus zum Jackpott.“

Dazu eine kleine Geschichte:
Zwei Personen checken am Schalter eines kleinen Flughafens irgendeines Landes ein.
Und dem Personal ist klar, dass die Maschine unterwegs große Probleme bekommt und mit hoher Wahrscheinlichkeit abstürzt. Zwei VIPs, die noch nie geflogen sind, werden eine besondere Aufmerksamkeit geschenkt.

Der ersten Person wird ein Fallschirm überreicht. Es wird ihr gesagt, dass sie damit besser aussieht. Der Fallschirm stehe ihr gut und sie sehe damit gut aus und sie würde einen angenehmeren Flug haben.
Nun, diese Person kann dies zwar nicht sehen, aber sie lässt sich von den hübschen und charmanten Stewardessen überreden. Vielleicht muss man diese Person auch nicht dazu groß überreden, wenn dies nur überschwänglich schwungvoll und mit ansteckender Begeisterung geschieht.
Diese Person kommt in das Flugzeug und die Leute fangen an ihn sie zu belächeln. Die Sitzreihe ist eng und sie sitzt überhaupt nicht bequem. Aber sie hält noch aus, denn schließlich hat man ihr einen angenehmeren Flug versprochen, als die anderen Passagiere ihn haben würden.
Diese Person hat kaum Bewegungsfreiheit und sie hat durch diesen Fallschirm nur Unannehmlichkeiten. Die anderen Passagiere fangen auch an sich ihn lustig zu machen.
Was macht diese Person früher oder später?
Es dauert nicht lange und sie zieht wütend diesen Fallschirm aus und ist sehr sauer auf die Leute die sie überredet haben, diesen Fallschirm anzulegen.

Einer zweiten Person wird von vornherein gesagt, dass das Flugzeug mit hoher Wahrscheinlichkeit abstürzen wird. Diese Person wird mit Dankbarkeit den Fallschirm ohne großes Zögern anlegen. Die Unannehmlichkeit und das Gelächter der Mitpassagiere nimmt diese Person gerne in Kauf, weil sie weiß, dass sie mit diesem Fallschirm gerettet ist. Selbst Spott und Hohn können ihr nichts anhaben.

Und so gibt es auch einen Unterscheid in unserer Verkündigung. Viele springen bei Jesus ab weil ihnen gesagt wird, dass sie mit Jesus ein besseres Leben haben würden. Aber der Alltag sieht ganz anders aus. Und sie werden sich von Jesus abwenden und eine Abneigung, wenn nicht gar einen Hass auf die Christen und das Christentum entwickeln, weil ihnen falsche Versprechungen gemacht wurden.
Die Vorraussetzung sähe ganz anders aus, wenn ihnen von vornherein klar gemacht wird, dass sie kein besseres Leben haben würden, aber ihre Sünde wäre getilgt und sie würden in der Stunde des Todes auch wissen, dass sie im Buch des Lebens stehen, weil ihre Kleider im Blut des Lammes gewaschen sind.

Bekehrungen aus falschen Motiven heraus können sich zerstörerisch auswirken und wie viel Enttäuschung gibt es, wenn man ein geistliches Strohfeuer für eine Wiedergeburt hält.

-    Bekehrung aus emotionalem Antrieb (z.B. bei Massenveranstaltungen)
-    Überredungskunst mit (unvollständigen) Sätzen wie „Komm zu Jesus und alles wird gut“, „Mit Jesus findest Du ein erfülltes Leben“, „Mit Jesus wird alles gut“.

Die fatalsten Folgen sind, dass diese Menschen sich auf dem schmalen Weg wähnen, sich aber auf dem breiten Weg befinden (S. auch Erklärung zu Frage 10).

Jesus hat mich wie auf einem Sklavenmarkt aus der Macht der Finsternis loserkauft und daraus ergibt sich meine Nachfolge Jesu. Und wenn dann erst Jesus 100% HERR in meinem Leben ist, dann habe ich erst ein erfülltes Leben, weil ER die Leitung hat.

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Antwort zu Frage 6
Epheser 5,25-32 vergleicht die Gemeinde als Braut und Gehilfin, die im Wasserbad seines Wortes gereinigt wird und die Er heiligt.
Von den Götzen zum lebendigen Gott bekehrt und gereinigt von den toten Werken zum Dienst (1.Thess 1,9; Hebr. 9,14).
Selbst Paulus und Petrus betrachteten sich als Knechte (Sklaven) und Diener Jesu Christi (Röm. 1,1; 1.Kor. 3,5; 4,1; Eph. 3,7; Phil. 1,1; Tit. 1,1; 2.Petr. 1,1).

Ihm gebührt die Ehre in der Gemeinde (Eph. 3,20-21), was in 1. Petr. 4,11 noch deutlicher geschrieben steht:
Wenn jemand redet, so [rede er es] als Aussprüche Gottes; wenn jemand dient, so [tue er es] aus der Kraft, die Gott darreicht, damit in allem Gott verherrlicht wird durch Jesus Christus. Ihm sei die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.

Die Gemeinde, sollte mit ein zentraler Ort sein, an dem die Gläubigen zu jedem guten Werk, also zum Dienst, zugerüstet werden (Hebr. 13, 20-21). Auffallend ist übrigends in Vers 21, dass Gott durch Jesus Christus verherrlicht wird und nicht durch den Heiligen Geist.

Dieses Zurüsten kann aber nur durch richtiges setzen der Prioritäten geschehen, denn die Erfüllung der menschlichen Bedürfnisse ist nicht oberste Priorität (s.a. Fragen 5 u. 7).
Dass Er uns aber das gibt, was wir unbedingt haben möchten, wird nicht gesagt. Aber er möchte uns das geben was wir brauchen; auch wenn wir es nicht direkt so sehen.
Aber er kennt uns besser als wir uns selbst kennen und Er hat einen Plan für jeden Einzelnen.


Ich las einmal die treffende Überschrift „Schafe weiden, oder Böcke belustigen?“ gelesen und musste feststellen das an dieser Überschrift etwas dran ist.
Unsere Gemeinden verlieren an geistlicher Qualität; und die wahre biblische Evangeliumsverkündigung bleibt auf der Strecke, wenn sie mit Bedürfnisorientierten Marketingansatz arbeiten. 1. Korinter 1,18-24 spricht ganz klar dagegen.

Rudolf Ebertshäuser schreibt in „Leben mit Vision“ und „Willow Creek“-Welle auf Seite 8:
„So kann die Ausrichtung des Gemeindelebens auf die neuesten Trends der weltlichen Kultur und auf die Bedürfnisse des unbekehrten Sünders keine wirklichen Geistgewirkten Bekehrungen hervorbringen, sondern im Regelfall bloße Scheinbekehrungen. Das echte Geisteswirken wird auf diesem Weg erstickt, und falsche Geister führen Gläubige wie Ungläubige in die Irre. Gleichzeitig wird auch das Gemeindeleben selbst pervertiert und auf eine menschliche, widergöttliche Ebene herabgezogen. Die Gemeinde wird entheiligt; sie ist nicht mehr der heilige Tempel des HERRN, sondern ein Kaufhaus (Joh 2,16). Sie ist nicht mehr eine dem Herrn geweihte Priesterschaft, sondern ein Team weltlicher Sozialarbeiter und Therapeuten, die die Sünder von ihren Problemen kurieren wollen.“

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Antwort zu Frage 7
Wobei sich so manche „neue Strategien“ mehr an weltlichen Konzepten orientieren möchten.

In der Welt gibt es den Konkurrenzkampf wo es darum geht so viel Menschen wie möglich für „mein Ding“ oder „mein Angebot“ zu begeistern.

Viele Gemeinden, z.B. mit ihrer Jugendarbeit, fühlen sich hilflos, wie sie mit ansehen müssen, dass die Jugendlichen, die sie erreichen möchten, lieber zu einer örtlichen Discoparty oder woanders hingehen, als in den „langweiligen“ Jugendbibelkreis zu kommen.
Also versuchen sie Methoden aus dem Erdboden zu stampfen, die mit der Welt konkurrenzfähig bleiben, was einem Fass ohne Boden gleicht.
Dabei wird aber leider oft übersehen, dass man sich damit eher dem weltlichen Zeitgeist in die Gemeinde holt.

Pastor Wilhelm Busch schrieb einmal in einem Artikel über „Wird der, Schmale Weg’ verbreitert?“:
Man erklärt: "Wir müssen zuerst mit der Jugend Kontakt suchen, ehe wir das Evangelium sagen können." Ich finde, dass diese Erklärung ein erbärmliches Armutszeugnis ist. Ich habe alte Christen kennen gelernt, die einen ungeheuren seelsorgerlichen Einfluss auf junge Menschen ausübten, nicht etwa dadurch, dass sie "Kontakt suchten", sondern dadurch, dass sie eine große Liebe hatten und eine große Vollmacht. Der Mann, der den Berliner CVJM in der Wilhelmstraße geprägt hat, Forstmeister von Rothkirch, konnte sich neben einen jungen Menschen setzen, der zum ersten Mal kam. Und nach 5 Minuten sprach er mit ihm von Jesus. Ich habe solche Leute später gesprochen. Und sie berichteten übereinstimmend, wie ihnen bei von Rothkirch eine ganz große Liebe und menschliche Wärme entgegengekommen sei, die sofort jeden Alters- und Standesunterschied überbrückt habe.
Ja, wenn wir "Pfarrherren" sind, dann müssen wir erst Kontakt suchen. Doch ich fürchte, wir werden den Kontakt nicht dadurch finden, dass wir auf das kümmerliche Niveau unserer Zeit hinabsteigen. Im habe einmal erlebt, wie mein Bruder Johannes einem wildfremden jungen Burschen auf die Schulter schlug und "Hallo !" sagte. Von dem Moment ab war "Kontakt" da.

Ähnlich ist es mit den dauerhaften besucherfreundlichen Gottesdiensten.
Der Gottesdienst mit seiner Predigt, die mit ihrer geistlich gehaltvollen biblischen Lehre ein Herzstück eines jeden Gottesdienstes bildet, soll dafür sorgen, dass die gläubigen geistlich wachsen, reifen und Heiligung erfahren.
Stattdessen wird den Gläubigen leichte Babykost serviert das sie nicht herausgefordert werden.
Auch wird die Evangeliumsbotschaft so abgeschwächt, dass sich ja nicht die Ungläubigen an Worten wie Hölle, Verdammnis, Sünde, Buße, etc. nicht mehr stören müssen (S. auch Frage 5).
Damit mache ich aber den Schmalen Weg breit und das Tor breiter und höher.

„Das heute im Schwange befindliche Evangelium hält für die Sünder eine falsche Sicherheit bereit. Es verspricht ihnen ewiges Leben, auch wenn sie weiterhin ein Leben in Auflehnung gegen Gott führen. Tatsächlich ermutigt es die Sünder, Jesus als Erretter in Anspruch zu nehmen, jedoch die Verpflichtung, Ihm als Herrn zu gehorchen, auf später zu verschieben. Es verheißt Errettung von der Hölle; aber nicht notwendigerweise Freiheit von der Ungerechtigkeit. Es verspricht Leuten falsche Sicherheit, die in den Sünden des Fleisches beharren und den Weg der Heiligkeit verachten. Indem man »Glauben« auf »Fürwahrhalten« reduziert, vermittelt man den Eindruck, bloße intellektuelle Anerkennung habe den gleichen Wert wie aufrichtiger Gehorsam gegenüber der Wahrheit. Dadurch hat die gute Nachricht Christi einer schlimmen Nachricht Platz gemacht. Eine solche heimtückische und unverbindliche Gläubigkeit stellt an den Sünder keinerlei moralische Anforderungen. Sie ist gewiß nicht dieselbe Botschaft, die Jesus verkündigte.“
John Mac Arthur, “Lampen ohne Öl” S.15/16, siehe Downloads.

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Antwort zu Frage 8
Gemeinschaft mit Gott bekomme ich wie bei Frage 3 nur durch die Versöhnungstat Jesu.
Denn Gott ist ein heiliger Gott und ich ein Sünder.
Der Unterschied liegt eben hier darin, dass ich für meine Rettung nichts tun kann. Spezielle Übungen, wie z.B. die Bußübungen, Leiden auf mich nehmen, etc. entehren Sein Heilswerk und wenn ich etwas von mir selbst tun könnte, um mich mit Gott ins Reine zu bringen, dann hätte Jesus nicht für mich sterben brauchen.
Zuerst kommt die Buße; dass bereuen meiner Sünden aus dem Herzen heraus, mit der Bitte das ER mir meine Sünden vergibt und mich reinigt.
Dann darf ich um den Heiligen Geist bitten, der zusammen mit unserem Geist selbst Zeugnis gibt, dass wir Gottes Kinder sind (Römerbrief 8,16). Dieser arbeitet dann auch durch Herzensbeschneidung (Römer 2,28+29) und Heiligung (1.Thessalonicher 4, 7; Hebräer 12, 14) an mir.
Dies ist die richtige Rheinfolge!

Anders herum geht es nicht. Der Heilige Geist berührt keinen unbußfertigen Menschen. In der Apostelgeschichte 10,43 sprach Petrus über Vergebung der Sünden und dann passierte etwas in den Herzen der Menschen, dass auch dann der Heilige Geist kam.

Das Rienecker Bibellexikon schreibt treffend:
Rechte B. führt über die Erkenntnis der eigenen Schuld (Hiob 42,6) zu den rechtschaffenen Werken des neuen Lebens (Apg 26,20), die die Abkehr von der bisherigen Lebensführung einschließen (Röm 6,1 ).

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Antwort zu Frage 9
Viele bibeltreuen und anerkannten Ausleger vertreten folgende Reihenfolge:
1. Die Entrückung der Gemeinde (1. Kor. 15, 51-53; 1. Thess.4, 13-18)
2. Die Zeit des Antichristen (Daniel 7,19-27)
3. Der Tag des Herrn (Math.24,27-31; 25, 31-46; Offb.19, 11-21)
4. Das 1000jährige Reich (Offb.20,1 - 7)
5. Das Gericht am Ende (2.Petr.3,10)


Nun gibt es die Lehre des „Dominionismus“, die besagt, die Gemeinde sei berufen, hier und heute das Reich Gottes auf Erden zu verwirklichen und Christus eine christianisierte Welt zu übergeben.
Dazu müsste die Gemeinde das Reich und die Herrschaft über die Erde dem Satan und seinen Mächten entrissen werden, damit die Welt geheilt wird und zum Guten verändert wird. Dies soll durch „geistliche Kriegsführung“, einer „großen Endzeiterweckung“ und durch Einfluss in Kultur, Politik und Wirtschaft verwirklicht werden. Das ist mit entsprechenden Sozialprogrammen verbunden, die zusammen mit Regierungen und Hilfsorganisationen durchgeführt werden.

Das bedeutet nicht, dass wir in Verbindung mit der Verkündigung des Evangeliums nicht auch Menschen in Not helfen sollen.
Aber mit der Absicht die Welt zu verbessern und dabei das Evangelium als Hauptaufgabe beiseite zu schieben, weil wir uns anpassen und keinen Grund zum Anstoß geben möchten, führt am Hauptziel unseres Herrn vorbei.

Hinter dem Dominionismus steckt der antichristliche Gedanke, dass Menschen, wie seit eh und je, auch ohne Christus Frieden und Gerechtigkeit schaffen, sowie Armut und Krankheit überwinden kann.
Dabei wird übersehen, dass die Welt sich solange im Bösen (1.Joh.5, 19) unter der Herrschaft der Mächte der Finsternis befindet, unheilbar mit Sünde, Not, Armut, Krankheiten, etc. behaftet ist, bis Jesus Christus als König und Friedefürst sein 1000jähriges Reich aufrichtet und Gericht hält (s.a. ; 2.Petrus 3,1-18).
Die Braut Christi ist, im Gegensatz zur Hure, aus dieser Welt von Christus herausgerufen und herausgerettet. Sie lebt noch in dieser Welt, sie ist aber nicht mehr von dieser Welt (s.a. Joh.15, 18-19).

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Antwort zu Frage 10
Die Feinheit an dieser Frage ist, ob ich ein „Christentum“ oder ein „biblisches Christentum“ habe. Denn es gibt auch ein Christentum, das sich nicht von der Welt unterscheidet. Bis hin zur Vermischung zwischen christliche Lehre und Anpassung an die Welt mit all ihren Facetten.

Wie in den Fragen 1, 2, 5 und 8 deutlich wurde, gibt es eben Unterschiede, ob Jemand wirklich auch durch Buße und Lebensübergabe, wo wirklich Jesus Christus HERR und König im Leben eines Menschen wird, Christ wird und zum Leib Christi hinzu gefügt wird, oder ob Christsein zum Hobby oder nur Lebensstil wird.

John Mac Arthur schreibt über die beiden Wege und die beiden Pforten in der Studienbibel folgendes:
„7,13.14 Sowohl die enge als auch die weite Pforte werden für Eingänge ins Reich Gottes gehalten. Zwei Wege werden den Menschen angeboten. Die enge Pforte ist der Weg des Glaubens, allein durch Christus, ein schmaler und genau vorgegebener Weg. Sie repräsentiert wahre, gottgemäße Errettung, die zum ewigen Leben führt. Die weite Pforte umfasst alle Religionen, die sich stets auf Werke und Selbstgerechtigkeit gründen. Sie weiß nichts von einem ausschließlichen Weg (vgl. Apg 4,12), aber sie führt nicht in den Himmel, sondern in die Hölle.
Christus hat immer wieder betont, wie schwer es ist, ihm zu folgen (10,38; 16,24.25; Joh 15,18.19; 16,1-3; vgl. Apg 14,22). Die Errettung ist allein aus Gnade, aber sie ist nicht einfach. Sie erfordert Erkenntnis der Wahrheit, Buße, Unterwerfung unter Christus als Herrn und den Willen, ihm und seinem Wort zu gehorchen. S. Anm. zu 19,16-28.“

Wobei diese Lehre Jesu sich am Ende der Bergpredigt, gemeinsam mit weiteren elementaren Vergleichen befindet, die im Zusammenhang stehen. Mac Arthur schreibt dazu einen Abschnitt vorher:
„7,13-29 Dieser letzte Abschnitt der Bergpredigt ist eine Anwendung des Evangeliums. Hier finden wir zwei Pforten, zwei Wege, zwei Ziele und zwei Gruppen von Menschen (V. 13.14); zwei Baumarten und zwei Fruchtsorten (V. 17-20); zwei Gruppen im Gericht (V. 21-23); und zwei verschiedene Bauherren, die auf zwei unterschiedlichen Grundlagen bauen (V. 24-28). Christus zieht eine klare Trennlinie zwischen dem Weg zum Untergang und dem Weg zum Leben.“

Und gerade in Vers 22 erzählt Jesus von den Menschen (eben „Christen“), die in seinem Namen viele Dinge getan haben. Und dennoch muss er ihnen sagen: „Und dann werde ich ihnen bezeugen: Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, ihr Gesetzlosen (w. die ihr die Gesetzlosigkeit tut)!“


Jesus möchte keine zeitweiligen Anhänger, die mit ihm nachfolgen, solange es schön und bequem ist, sondern die ihm ihr Leben geben.
Einige Bedingungen der Nachfolge kann man nachlesen im Lukasevangelium 14, 25-27+33 und Matthäusevangelium 10,37-39; 16,24-26. Dort geht es darum, sich von Allem zu entsagen, bzw. ihn an erster Stelle zu setzen. Er verlangt zum Beispiel nicht sich von seiner Frau und seinen Kindern zu trennen. Aber ihn mehr zu lieben wie sie, wenn es darum geht, auf Gottes Wort zu hören.
Dann müssen echte Christen auch mit Spott, Hohn und Verfolgung, sogar bis zum Tod, rechnen (Johannes 16,2; Matthäus 10,22). Dies geschieht mit unzähligen Christen auf der ganzen Welt (s. Berichte von „Open Doors“).
Jesus hat gesagt, dass der Knecht nicht größer ist als der Meister (Matthäus 10,25+25).
Auf dem schmalen Weg ist kein Platz für das Wohlstandsevangelium mit der Überschrift „Das Leben genießen“. Und Jesus hatte auch kein Leben ohne Probleme und Krankheit versprochen.


Natürlich gilt die Botschaft durch die enge Pforte und auf den schmalen Weg zu gehen auch für die Verlorenen in dieser Welt und nicht nur die, die Jesus wahrhaftig folgen möchten.

Mac Arthur schreibt:
Alle Religionen in dieser Welt gründen sich auf menschliche Anstrengungen. Das biblische Christentum allein erkennt Gottes Wirken – das Werk Christi um der Menschen willen – als einzige Grundlage der Errettung an. Christi Tod am Kreuz war der Preis für unsere Sünden (1Kor 15,3), und Seine Auferstehung offenbarte Seinen Sieg über den Tod (1Kor 15,20). Die Errettung ist kein Verdienstunternehmen, in dem Männer und Frauen daran arbeiten, Gottes Gunst zu erwerben. Niemand ist in der Lage, so gute Werke zu vollbringen, daß Gott damit zufrieden sein könnte (Röm 3,10-18).
Nicht einmal das Gesetz Moses’ machte die Menschen gerecht; es ist uns nur gegeben, damit wir erkennen, wie sündig und ungehorsam wir wirklich sind (Röm 3,20). Gott erklärt aus Gnaden die Glaubenden für gerecht –und macht sie zu Gerechten –, indem Er ihnen die Gerechtigkeit Christi zuerkennt (Röm 3,21-24)...
...Der schmale und der breite Weg stellen nicht den Gegensatz zwischen Religion und Heidentum dar. Jesus stellt nicht eine höhere Religion einer geringen gegenüber, und Er vergleicht damit schon gar nicht Christentum mit Unmoral. Beide Systeme behaupten, Wege zu Gott zu sein. Über der weiten Pforte steht nicht »Hier geht’s zur Hölle«; sondern sie ist, wie die enge Pforte, mit der Aufschrift »Zum Himmel!« versehen. Aber sie führt nicht dorthin.
Satan ist der Meister religiöser Verführung, er verstellt sich sogar als Engel des Lichts (2Kor 11,14). Er malt seine Pforte wie ein Himmelstor an, und »viele sind, die durch dieselbe eingehen« (Mt 7,13).
John Mac Arthur, “Lampen ohne Öl” S.177, (s.a. Downloads)

Wie in Frage 5 angesprochen, dürfen wir auf keinen Fall ein falsches Evangelium verkünden, auch wenn es nicht angenehm ist. Interessant ist, dass in Vers 15, gleich im Anschluss, die Rede von falschen Propheten ist.
Sie treten als Hirten auf und werben für die breite Pforte und den breiten Weg. Aufgrund dieser Aussage lohnt es sich einmal ein Bibelstudium über das Thema „Falsche Propheten“ zu machen.

Zum Abschluss soll noch mal aus dem obigen Buch von S.178/179 zitiert werden:
„In der Tat passt nur ein von allem Entblößter durch die enge Pforte. Das Gepäck des Eigenwillens kann man nicht mitnehmen. Die enge Pforte, wie Jesus sie beschreibt, ist nicht weit genug für Superstars, die ihre Schätze mit hinein nehmen wollen. Der reiche Jüngling hatte gesucht, bis er die Pforte gefunden hatte. Als ihm aber klar wurde, dass er alles zurücklassen musste, ging er weg. Wer wir auch sind, was immer uns teuer sein mag – wenn wir zur engen Pforte kommen, können wir damit rechnen, alles stehen lassen zu müssen. Das Gepäck der Selbstgerechtigkeit, der Selbstsucht, der Sünde oder des Materialismus hat draußen zu bleiben, oder wir werden niemals hindurchgehen. Die gute Botschaft dagegen ist, dass die enge Pforte weit genug ist, dass auch der allerschlimmste Sünder hindurchpasst (siehe 1Tim 1,15).
Solchen, die ihr Gepäck behalten wollen, mag die weite Pforte einladender erscheinen. Es steht ja »Himmel« darüber – vielleicht sogar »Jesus« –, aber sie führt nicht zum Himmel und hat mit Jesus nichts zu tun. Sie ist die Pforte für die Religion der Vielen, ein weit offenes Tor, durch das jeder gehen kann, ohne sich von Selbstgerechtigkeit, Stolz, materiellen Gütern und nicht einmal von seinen Sünden trennen zu müssen. Aber für den, der diese
Pforte wählt, gibt es keine Errettung. Christus annehmen heißt nicht einfach, Jesus zu unserer gottfernen Haltung zu addieren. Errettung bedeutet eine völlige Umgestaltung: »Wenn jemand in Christus ist, da ist eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, alles ist neu geworden« (2Kor 5,17). Was könnte deutlicher sein als das? Das Alte ist vergangen. Sünde und Selbstsucht und weltliche Vergnügungen sind durch etwas Neues ersetzt. Darum geht es bei der Errettung. Sie schafft ein neues Leben.“

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Antwort zu Frage 11
Alle Punkte aus der Antwort „a“ gehören definitiv in den Bereichen der fernöstlichen Esoterik, des Schamanismus, des Spiritismus oder des Okkultismus. Diese Mischung gehört zum „New Age“, das in vielen Gemeinden und Werken Einzug hält. Mitunter im frommen Gewand.
Aufgrund der Fülle des Materiales darüber, möchten wir auf das Buch von Dave Hunt "Die Okkulte Invasion" verweisen, das kostenlos als PDF Datei beim CLV-Verlag zu lesen ist. Download hier

Es heißt in seinem Wort: „Von allen Seiten umgibst Du mich“ (Ps.139, 5) und Jesus hat seinen Jüngern versprochen immer bei ihnen zu sein (Math.28, 20).
Wir Christen möchten manchmal gerne mehr von Gottes Gegenwart und Führung in unserem Leben direkt zu spüren. Und wenn dieses mal nicht geschieht, wie wir es gerne hätten (Joh.3, 8), dann gehen Manche dazu über „Techniken“ einzusetzen, die das bewerkstelligen sollen.
Es heißt aber in 2.Kor. 5,7, das wir im Glauben wandeln und nicht im Schauen.


In 1. Kor.6, 11 schreibt Paulus:
Und solche (siehe zwei Verse vorher) sind etliche von euch gewesen; aber ihr seid abgewaschen, ihr seid geheiligt, ihr seid gerechtfertigt worden in dem
Namen des Herrn Jesus und in dem Geist unseres Gottes!

John Mac Arthur schreibt in der Studienbibel zum Stichwort „geheiligt“:
Heiligung führt zu einem neuen Verhalten. Ein umgestaltetes Leben bringt stets ein solches neues Verhalten hervor. Die Herrschaft der Sünde ist gebrochen und an ihre Stelle ist eine neue Lebensweise des Gehorsams und der Heiligkeit getreten. Das ist zwar keine Vollkommenheit, aber eine neue Ausrichtung (s. Röm 6,17.18.22).

Die Heiligung werden von
– Gott. Hes 37,28; 1Th 5,23; Jud 1,1,
– Christus. Hebr 2,11; 13,12 und
– dem Heiligen Geist. Röm 15,16; 1Kor 6,11
bewirkt.

Daher ist der richtige Umgang mit dem Wort Gottes unabdingbar (s. Fragen 3,4 u.12), sowie der Glaubensstart (s. Fragen 5 u. 8).

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Antwort zu Frage 12
Die Bibel lehrt nirgends die Passivität. Sie lehrt aber wachsam zu sein.
Es haben sich bereits früher schon Christen gedacht, sie würden Gottes Stimme hören, wenn sie sich wie in der Transzendentalen Meditation innerlich leer machen und dann lauschen. Die Stimme versprach ihr unter anderem dann, sie würde eine der zwei Zeugen aus Offenbarung 11 sein. Mittlerweile haben wir über hunderte von „Zwei Zeugen“. Da kann also etwas nicht ganz stimmen.

In Schulen, wo die Leute lernen können Prophetien zu bekommen, werden das geistige Entleeren und das Aussprechen von jedem Gedanken, der gerade kommt, geübt.

In einer christlichen Studentenvereinigung begannen die Mitglieder mit entleerten Gedanken und mit Stift und Papier zur Hand die Gedanken aufzuschreiben, die ihnen gerade kamen.
Auf dies Weise empfingen die Männer eine gänzlich irrationale Führung die als autoritativ angesehen wurde. Sie neigten zu lockeren Ansichten bezüglich der Lehre und waren schließlich weniger entschlossen, was das Evangelium betraf.

Barbara Marx Hubbard hat geschildert, wie sie begann, „regelmäßig“ eine „innere Stimme“ zu hören, nachdem sie gelernt hatte, das Vaterunser in tiefer Konzentration während einer Meditation zu sprechen.

Immer beliebter wird das „Hörende Gebet“. Nicht primär durch Gottes Wort soll weitergeführt und geholfen werden, sondern durch ein „direktes“ Reden Gottes. Auch soll der Heilige Geist „Auf Kommando“ reden, bzw. Eindrücke vermitteln.

Die ehemaligen Buddhisten K. schreiben im Freundesbrief Februar 2010:
Buddhisten streben nach dem Zustand der Leerheit. Sie meinen, wenn sie alle Gedanken, alles Wollen aufgeben und ein leeres Gefäß werden, im Zustand der Erleuchtung aufzugehen. Gott dagegen möchte unser bewusstes Wollen nach ihm und keine leeren passiven Geschöpfe.

Und der Chinese Watchman Nee schreibt in „Der geistliche Christ“. TELOS, Band 2, S. 52:
„Satan kann an dieser Stelle einsetzen und ihnen mancherlei angenehme Empfindungen, Visionen, Träume und übernatürliche Erfahrungen geben. Aber diese Gläubigen nehmen an, dass es vom Heiligen Geist kommt, und begreifen nicht, dass ihr passiver Geist diese falschen Erfahrungen wie ein Magnet anzieht.
Hätten sie gelernt, das Übernatürliche und Sensationelle vom Geistlichen zu unterscheiden, hätten diese Gläubigen die Erfahrung sorgfältig geprüft. Aber der Mangel an geistlichem Unterscheidungsvermögen, verbunden mit einem passiven Geist, führt sie immer tiefer in den Betrug Satans. Wenn der Geist des Gläubigen
immer passiver wird, passt sich sein Gewissen dem an. Wenn auch das Gewissen passiv geworden ist, erwartet der Christ, direkt vom Heiligen Geist geleitet zu werden, entweder durch Stimmen oder Bibelverse … Aber Satan wird die Gelegenheit ergreifen und durch Stimmen, Visionen und andere Phänomene sein Werk tun.

Beachten wir folgende Warnung:
Der Geist aber sagt ausdrücklich, dass in späteren Zeiten etliche vom Glauben abfallen und sich irreführenden Geistern und Lehren der Dämonen zuwenden werden. 1.Tim. 4,1

Der richtige Weg dagegen ist der:
Gott hat dem Menschen sein Wort diktiert und Jesus ist das lebendig gewordene Wort Gottes (Joh.1, 14).
Vor Zeiten hat Gott zu den Menschen durch die Propheten geredet und zum Schluss durch seinen Sohn (Hebräer 1,1+2).
Der Heilige Geist ist der Stellvertreter Christi, der mich in alle Wahrheit lehren soll (Joh.14, 26).
Beim studieren des Wortes Gottes, bete ich darum, dass er mir hilft Gottes Wort richtig zu verstehen und bitte ihn darum an meinem Herzen an mir zu arbeiten (Röm. 2, 29).
dadurch lerne ich den Auferstanden Herrn und Heiland in einer lebendigen Beziehung besser kennen.
Seine Führung erfahre ich wenn ich ihm meinen Weg anbefehle und Er Situationen lenkt, zulässt oder auch neue Wege aufzeigt indem sie sich auftun. Denn für Christen gibt es kein so genanntes Schicksal und Glück oder Unglück, nur Führung.

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